Christentum
Christentum nach Ländern
Kommentar
Bemerkenswerte Länder
Das Christentum erreicht in mehreren Ländern nahezu universelle Werte, angeführt von Timor-Leste mit 99,6 %, gefolgt von Samoa (98,8 %) und Armenien (98,7 %). Die Top 10 wird von Ozeanien dominiert, wobei die Salomonen, die Marshallinseln, Tonga und Tuvalu alle über 97 % liegen. Am anderen Ende liegen die Malediven und Somalia bei 0 %, während Afghanistan, Marokko, Tunesien und Jemen jeweils bei 0,1 % liegen, was zeigt, wie stark der Anteil zwischen den Ländern variiert.
Regionale Trends
Nach Kontinent hat Ozeanien mit 88,27 % den höchsten durchschnittlichen christlichen Anteil, dicht gefolgt von Nordamerika mit 87,37 % und Südamerika mit 81,38 %. Auch Europa bleibt mit 74,48 % hoch, während Afrika mit 51,4 % deutlich näher am globalen Mittel liegt. Asien sticht als klarer Ausreißer nach unten hervor, mit einem Durchschnitt von nur 13,55 %, weit unter allen anderen Regionen.
Datenquelle
Die Daten stammen von Pew 2010 und messen den Anteil der Bevölkerung jedes Landes, der christlich ist, in Prozent. Der Datensatz umfasst 196 Länder. Ein wichtiger Vorbehalt ist, dass diese Werte die religiöse Zusammensetzung im Jahr 2010 widerspiegeln und sich seitdem verändert haben können.
Interpretation
Höhere Werte bedeuten, dass das Christentum einen größeren Anteil an der Bevölkerung eines Landes ausmacht, während niedrigere Werte darauf hinweisen, dass es eine deutlich kleinere Minderheit ist oder nahezu fehlt. Mit einem globalen Mittelwert von 56,12 % und einer sehr großen Streuung zwischen den Ländern ist das Christentum weltweit klar verbreitet, aber sehr ungleich verteilt. Die Daten deuten auf eine besonders starke Konzentration in Ozeanien und den Amerikas hin, im Gegensatz zu sehr niedrigen Anteilen in weiten Teilen Asiens und in Teilen Nordafrikas.