Gebirgsfläche
Gebirgsfläche nach Land
Kommentar
Bemerkenswerte Länder
Monaco und Andorra belegen gemeinsam den ersten Platz, mit 100 % ihrer Landfläche, die als gebirgig eingestuft ist, dicht gefolgt von Bhutan mit 98,8 %. Am anderen Ende verzeichnen mehrere Länder 0 %, darunter Bahrain, Singapur, Katar, Kuwait, Barbados, die Bahamas, Antigua und Barbuda, Kiribati, Tonga und Tuvalu. Eine bemerkenswerte Überraschung ist Lesotho: Mit 90,5 % sticht es nicht nur weltweit hervor, sondern liegt auch deutlich über dem kontinentalen Durchschnitt Afrikas.
Regionale Trends
Asien hat mit 45,16 % den höchsten kontinentalen Durchschnitt und weist damit eine starke Konzentration gebirgigen Geländes in der gesamten Region auf. Europa (39,18 %) und Nordamerika (38,3 %) liegen ebenfalls über dem globalen Mittel von 35,18, während Ozeanien (32,11 %) und Südamerika (31,04 %) etwas niedriger liegen. Afrika hat mit 23,36 % den niedrigsten Durchschnitt, obwohl dort mit Lesotho eines der gebirgigsten Länder der Welt liegt.
Datenquelle
Die Zahlen stammen von UNEP-WCMC / FAO 2020 und messen den prozentualen Anteil der Landfläche eines Landes, der gebirgig ist. Der Datensatz umfasst 196 Länder. Als Einschränkung gilt, dass es sich um ein Maß für den Landanteil handelt, sodass sehr kleine Staaten je nach ihrem Geländemuster extrem hohe oder niedrige Werte aufweisen können.
Interpretation
Höhere Werte bedeuten, dass ein größerer Anteil des Staatsgebiets gebirgig ist, was auf eindrucksvolle Landschaften sowie wichtige Wasser- und Biodiversitätsressourcen hinweisen kann. Niedrigere Werte deuten eher auf flaches Gelände oder niedrig gelegene Inselgeografie hin und nicht auf bessere oder schlechtere allgemeine Entwicklungsbedingungen. Insgesamt zeigen die Daten sehr große Unterschiede zwischen den Ländern, wobei sich gebirgiges Terrain stark auf Teile Asiens und Europas konzentriert, in mehreren Inselstaaten und Golfstaaten jedoch fehlt.