Demokratieindex

Demokratieindex nach Land

Datenquelle: 2025 EIURichtung: Höher besser

Kommentar

Bemerkenswerte Länder

Norwegen führt den Demokratie-Index mit 9,81 an, gefolgt von Neuseeland mit 9,62, während Europa die Spitzenränge dominiert und acht der zehn besten Plätze belegt. Am anderen Ende liegt Afghanistan mit 0,25 auf dem letzten Platz, wobei auch Myanmar (0,96) und Nordkorea (1,08) zu den Länder mit den niedrigsten Werten gehören. Eine bemerkenswerte Überraschung ist, dass Luxemburg sich mit Kanada den neunten Platz mit 9,08 teilt, während sich mehrere der sehr niedrigsten Werte sowohl in Asien als auch in Afrika konzentrieren.

Regionale Trends

Europa weist mit 7,442 den höchsten regionalen Durchschnitt auf, knapp vor Ozeanien mit 7,44, was eine klare Konzentration stärkerer Demokratiewerte in diesen Regionen zeigt. Südamerika liegt mit 6,194 über dem globalen Mittelwert von 5,191, während Nordamerika mit 5,678 ebenfalls über dem Durchschnitt liegt, jedoch deutlich hinter Europa und Ozeanien zurückbleibt. Asien (4,018) und Afrika (3,912) haben die niedrigsten regionalen Durchschnittswerte, was auf eine insgesamt schwächere Leistung bei diesem Maß hindeutet.

Datenquelle

Die Daten stammen aus dem EIU-Demokratie-Index 2025, wobei die Werte in einer nicht näher spezifizierten Einheit angegeben sind, in der höhere Werte besser sind. Der Datensatz umfasst 166 Länder. Ein Vorbehalt ist, dass die Einheit im bereitgestellten Datensatz nicht angegeben ist; Vergleiche sollten daher als Indexwerte und nicht als physische Messgröße gelesen werden.

Interpretation

Höhere Werte stehen für eine stärkere demokratische Leistung, während niedrigere Werte auf schwächere demokratische Bedingungen in diesem Index hinweisen. Die große Spannweite zwischen Norwegens 9,81 und Afghanistans 0,25 sowie ein globaler Mittelwert von 5,191 deuten auf sehr ungleiche demokratische Ergebnisse zwischen den Ländern hin. Insgesamt zeigen die Daten, dass leistungsstarke Demokratien vor allem in Europa und Ozeanien konzentriert sind, während viele der schwächsten Werte in Asien und Afrika zu finden sind.