Bevölkerung

Bevölkerung nach Ländern

Datenquelle: 2024 WB, total peopleRichtung: Höher besser

Kommentar

Bemerkenswerte Länder

Indien und China dominieren das Ranking, jeweils mit mehr als 1,4 Milliarden Menschen, weit vor den Vereinigten Staaten auf Platz drei mit 340,111 Millionen. Asien platziert außerdem Indonesien, Pakistan und Bangladesch unter den Top 10, während Nigeria und Äthiopien für Afrika, Brasilien für Südamerika und Russland für Europa herausstechen. Am anderen Ende ist die Vatikanstadt mit 882 Menschen die kleinste, und mehrere sehr kleine Staaten aus Ozeanien, Europa und der Karibik füllen die unteren 10 Plätze. Ein bemerkenswerter Kontrast ist die enorme Lücke zwischen dem globalen Mittel von 41,26 Millionen und den Gesamtzahlen der kleinsten Länder, was zeigt, wie ungleich die Bevölkerung verteilt ist.

Regionale Trends

Asien hat mit Abstand die höchste durchschnittliche Bevölkerung von 99,71 Millionen, was die Präsenz mehrerer der bevölkerungsreichsten Länder der Welt widerspiegelt. Südamerika liegt mit durchschnittlich 36,27 Millionen vor Afrika mit 28,02 Millionen und Nordamerika mit 26,28 Millionen, während Europa mit 16,17 Millionen niedriger liegt. Ozeanien hat mit 3,27 Millionen den kleinsten regionalen Durchschnitt, was mit der Präsenz vieler kleiner Inselstaaten übereinstimmt. Insgesamt deuten die regionalen Durchschnittswerte darauf hin, dass die größten Bevölkerungszentren in Asien liegen, mit deutlich kleineren typischen Ländergrößen in Europa und insbesondere Ozeanien.

Datenquelle

Die Daten stammen aus dem WB 2024 und messen die Gesamtzahl der Menschen, wobei die Einheit ansonsten nicht angegeben ist. Der Umfang umfasst 197 Länder mit verfügbaren Daten. Da es sich um eine einfache Ländergesamtzahl handelt, beziehen sich die Vergleiche auf die absolute Bevölkerungsgröße und nicht auf Bevölkerungsdichte, Wachstum oder Lebensstandard.

Interpretation

Höhere Werte bedeuten, dass ein Land eine größere Gesamtbevölkerung hat, während niedrigere Werte auf eine kleinere hinweisen. Große Bevölkerungen können auf größere Arbeitskräfte und Märkte hindeuten, sagen aber für sich genommen nichts über höheren Wohlstand oder bessere soziale Ergebnisse aus. Ebenso können sehr kleine Bevölkerungen eher auf Kleinstaaten oder Inselstaaten als auf Schwäche hinweisen. Das Gesamtbild ist eines extremen Konzentrationsmusters, mit einigen sehr bevölkerungsreichen Ländern weit über dem Durchschnitt und vielen Ländern weit darunter.