Durchschnittliche Breitbandgeschwindigkeit

Durchschnittliche Breitbandgeschwindigkeit nach Ländern

Datenquelle: cable.co.uk 2024Einheit: MbpsRichtung: Höher besser

Kommentar

Bemerkenswerte Länder

Europa dominiert die absolute Spitze des Rankings, angeführt von Island mit 279,55 Mbit/s, wobei acht der Top-10-Länder vom Kontinent stammen. Südkorea (#8, 172,53 Mbit/s) und die Vereinigten Staaten (#9, 161,97 Mbit/s) sind die einzigen nicht-europäischen Einträge in den Top 10. Am unteren Ende konzentrieren sich die langsamsten Geschwindigkeiten auf Asien und Afrika, wobei Turkmenistan mit 2,72 Mbit/s den letzten Platz belegt, dicht gefolgt von Syrien und Jemen. Kuba ist mit 4,49 Mbit/s ein bemerkenswerter Ausreißer in den unteren 10 und dort das einzige nordamerikanische Land.

Regionale Trends

Europa liegt bei den Kontinentaldurchschnitten deutlich vorn, mit 109,4 Mbit/s und damit mehr als doppelt so hoch wie der globale Mittelwert von 52,3 Mbit/s. Nordamerika (58,42 Mbit/s) und Südamerika (50,43 Mbit/s) liegen nahe am weltweiten Durchschnitt, während Asien mit 43,48 Mbit/s niedriger liegt, obwohl dort mit Südkorea ein Top-10-Land vertreten ist. Ozeanien erreicht im Schnitt 28,99 Mbit/s, und Afrika ist mit 13,88 Mbit/s mit großem Abstand die langsamste Region.

Datenquelle

Die Daten stammen von cable.co.uk aus dem Jahr 2024 und messen die durchschnittliche Breitbandgeschwindigkeit in Mbit/s, wobei höhere Werte besser sind. Erfasst sind 193 Länder. Vergleiche sollten als Länderdurchschnitte gelesen werden, die große Unterschiede innerhalb einzelner Länder verdecken können.

Interpretation

Höhere Breitbandgeschwindigkeiten deuten im Allgemeinen auf eine bessere Kapazität für Streaming, Remote-Arbeit, Online-Lernen und andere datenintensive Internetnutzung hin, während niedrigere Geschwindigkeiten den digitalen Zugang und die Servicequalität einschränken können. Die große Spannweite der Ergebnisse, von 279,55 Mbit/s in Island bis 2,72 Mbit/s in Turkmenistan, zeigt eine sehr ungleiche globale Konnektivität. Insgesamt weisen die Daten auf einen deutlichen europäischen Vorsprung hin, aber auch auf große Lücken, die Teile Afrikas und Asiens betreffen.