Abschlussquote im Sekundarbereich II

Abschlussquote im Sekundarbereich II nach Land

Datenquelle: World Bank WDI 2015-2024Einheit: % of pop. 25+Richtung: Höher besser

Kommentar

Bemerkenswerte Länder

Turkmenistan führt das Ranking mit einer Abschlussquote der oberen Sekundarstufe von 98,38 % unter den 25-Jährigen und Älteren an, dicht gefolgt von Belarus mit 97,89 % und Usbekistan mit 96,84 %. Am anderen Ende liegt Niger mit 1,72 % auf dem letzten Platz, während Tschad (4,56 %) und Burkina Faso (5,16 %) ebenfalls extrem niedrige Werte aufweisen. Eine bemerkenswerte Überraschung ist, dass die Vereinigten Staaten mit 91,62 % unter den globalen Top 10 erscheinen, während die unteren 10 ausschließlich aus afrikanischen Ländern bestehen.

Regionale Trends

Europa hat mit 77,07 % den höchsten kontinentalen Durchschnitt und liegt damit deutlich vor allen anderen Regionen. Asien belegt mit 53,28 % den zweiten Platz, während Südamerika (50,7 %) und Nordamerika (49,7 %) nahe am globalen Mittelwert von 49,11 % liegen. Ozeanien liegt mit 45,5 % etwas darunter, und Afrika liegt mit 21,32 % weit hinter dem Rest zurück, was auf die größte regionale Lücke bei den Bildungsabschlüssen hindeutet.

Datenquelle

Die Daten stammen aus den World Development Indicators (WDI) der Weltbank für 2015–2024 und werden als Anteil der Bevölkerung ab 25 Jahren gemessen, der eine obere Sekundarbildung abgeschlossen hat. Die Abdeckung umfasst 173 Länder. Vergleiche sollten mit dem Vorbehalt gelesen werden, dass nicht jedes Land im Datensatz enthalten ist.

Interpretation

Da höhere Werte besser sind, zeigen hohe Werte, dass ein großer Anteil der Erwachsenen die obere Sekundarstufe abgeschlossen hat, was im Allgemeinen auf einen breiteren Zugang zu Bildung und höhere Bildungsabschlüsse hindeutet. Niedrige Werte zeigen, dass der Abschluss der oberen Sekundarstufe unter der erwachsenen Bevölkerung weiterhin begrenzt ist. Insgesamt zeigen die Daten sehr große Unterschiede zwischen Ländern und Regionen: Einige Länder liegen nahezu bei einer vollständigen Abdeckung, während andere im einstelligen Bereich bleiben.