Bevölkerung ab 65 Jahren
Bevölkerung ab 65 Jahren nach Ländern
Kommentar
Bemerkenswerte Länder
Monaco hat mit 36,17 % den höchsten Anteil an Menschen ab 65 Jahren und liegt damit deutlich vor Japan mit 29,78 %, während der Großteil der übrigen Top 10 von europäischen Ländern wie Italien, Portugal und Griechenland dominiert wird. Am anderen Ende haben Katar (1,68 %) und die Vereinigten Arabischen Emirate (1,77 %) die kleinsten älteren Bevölkerungsgruppen, zusammen mit mehreren afrikanischen Ländern, darunter Sambia, Tschad und die Zentralafrikanische Republik. Eine bemerkenswerte Überraschung ist, dass Japan das einzige asiatische Land in den Top 10 ist, während wohlhabende Golfstaaten unter den allerletzten Plätzen auftauchen.
Regionale Trends
Europa sticht klar als älteste Region hervor, mit einem Durchschnitt von 20,24 %, also etwa doppelt so hoch wie Nordamerikas 10,58 % und deutlich über dem globalen Mittel von 10,05 %. Südamerika (9,792 %) liegt nahe am weltweiten Durchschnitt, während Asien (7,971 %) und Ozeanien (7,222 %) niedriger liegen. Afrika ist mit Abstand die jüngste Region und erreicht im Durchschnitt nur 3,972 %, was mit der starken Präsenz afrikanischer Länder in den unteren 10 übereinstimmt.
Datenquelle
Die Daten stammen von der Weltbank 2024 und messen den Anteil der Bevölkerung jedes Landes im Alter von 65 Jahren und älter in Prozent. Der Datensatz umfasst 196 Länder. Die Werte sind Anteile auf Länderebene und zeigen daher die Altersstruktur der Bevölkerung und nicht die absolute Zahl älterer Menschen.
Interpretation
Höhere Werte bedeuten einen größeren Anteil älterer Einwohner, was in diesem Datensatz als besser gilt. Länder mit hohen Anteilen haben typischerweise ältere Bevölkerungsstrukturen, während niedrige Anteile auf deutlich jüngere Bevölkerungen hinweisen. Insgesamt zeigen die Daten eine klare Trennung zwischen älteren Gesellschaften in Europa und Japan und deutlich jüngeren Bevölkerungen in Afrika und Teilen Asiens; ein höherer Anteil älterer Menschen beschreibt jedoch für sich genommen weder die Gesamtbevölkerungsgröße noch allgemeinere Lebensbedingungen.