F&E-Ausgaben
F&E-Ausgaben nach Ländern
Kommentar
Bemerkenswerte Länder
Israel führt das Ranking mit F&E-Ausgaben in Höhe von 6.34589 % des BIP an, dicht gefolgt von Liechtenstein mit 6.00984 %, während Südkorea mit 4.94352 % den dritten Platz belegt. Am anderen Ende verzeichnet Guatemala mit 0.00609 % den niedrigsten Anteil, wobei auch Mauretanien und Madagaskar nahe null liegen. Eine bemerkenswerte Überraschung ist, dass die globale Top-10 von Europa und Asien dominiert wird, wobei die Vereinigten Staaten das einzige nordamerikanische Land in dieser Gruppe sind.
Regionale Trends
Europa hat mit 1.643 % des BIP den höchsten kontinentalen Durchschnitt, deutlich über dem Gesamtmittel von 0.9025, und stellt zudem mehrere Länder in den Top 10. Ozeanien liegt mit 1.146 auf Platz zwei, obwohl Papua-Neuguinea unter den letzten 10 erscheint, was auf eine uneinheitliche Leistung innerhalb der Region hindeutet. Asiens Durchschnitt liegt bei 0.8662 und damit leicht unter dem globalen Mittel, doch die Region umfasst sowohl den Weltmarktführer Israel als auch mehrere der am niedrigsten platzierten Länder. Nordamerika (0.517), Südamerika (0.4334) und Afrika (0.3547) liegen alle unter dem globalen Durchschnitt, wobei Afrika den niedrigsten regionalen Mittelwert aufweist.
Datenquelle
Die Zahlen stammen von der Weltbank/UNESCO und messen die F&E-Ausgaben als Anteil am BIP. Der Datensatz umfasst 147 Länder. Vergleiche sollten als Anteile der nationalen Wirtschaftsleistung und nicht als absolute Ausgaben verstanden werden.
Interpretation
Höhere Werte bedeuten, dass ein Land einen größeren Teil seiner Wirtschaft für Forschung und Entwicklung aufwendet, was im Allgemeinen auf eine stärkere Unterstützung von Innovation und Wissensschaffung hindeutet. Niedrigere Werte weisen auf geringere Investitionen in F&E im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung hin. Insgesamt zeigen die Daten eine große Lücke zwischen den führenden Investoren in Innovation und Ländern, die nur sehr kleine Anteile ihres BIP für F&E bereitstellen. Dennoch misst dieser Indikator die Intensität und nicht die Gesamtausgaben oder die Wirksamkeit dieser Ausgaben.