Jährliche Stromerzeugung

Jährliche Stromerzeugung nach Ländern

Datenquelle: Ember 2024-2025Einheit: TWhRichtung: Höher besser

Kommentar

Bemerkenswerte Länder

China ist der klare Ausreißer bei der jährlichen Stromerzeugung mit 10.579,7 TWh und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie die Vereinigten Staaten mit 4.519,79 TWh und weit vor allen anderen Ländern. Indien liegt mit 2.081,6 TWh auf Platz drei, während Russland und Japan ebenfalls über 1.000 TWh liegen. Am unteren Ende verzeichnet Lesotho nur 0,001 TWh, und mehrere sehr kleine Länder in Afrika und Ozeanien liegen unter 0,1 TWh. Eine bemerkenswerte Überraschung ist der starke weltweite Abfall: Der Mittelwert beträgt 168,3 TWh und liegt damit weit unter der Leistung der wenigen größten Erzeuger.

Regionale Trends

Asien hat mit 386,7 TWh den mit Abstand höchsten kontinentalen Durchschnitt, was die Präsenz von China, Indien, Japan und Südkorea unter den globalen Spitzenreitern widerspiegelt. Nordamerika folgt mit großem Abstand auf Platz zwei mit 246 TWh, gestützt durch die Vereinigten Staaten und Kanada. Europa und Südamerika liegen beim Durchschnitt relativ nah beieinander, mit 116,2 bzw. 111,1 TWh, während Ozeanien (33,61 TWh) und insbesondere Afrika (18,17 TWh) deutlich niedrigere Durchschnittswerte aufweisen. Die am niedrigsten eingestuften Länder konzentrieren sich in Afrika und Ozeanien, was diese regionale Kluft weiter verdeutlicht.

Datenquelle

Die Daten stammen von Ember 2024–2025 und werden in TWh der jährlichen Stromerzeugung gemessen. Der Datensatz umfasst 188 Länder. Ein wichtiger Vorbehalt ist, dass die Verteilung sehr ungleich ist und eine sehr große Standardabweichung von 855,7 aufweist, sodass einige wenige Giganten die globalen Vergleiche stark beeinflussen.

Interpretation

Höhere Werte bedeuten eine größere gesamte Stromerzeugung, was im Allgemeinen auf größere Stromsysteme und eine stärkere Kapazität zur Versorgung von Haushalten, Industrie und Dienstleistungen hinweist. Niedrigere Werte deuten auf deutlich kleinere nationale Stromsysteme hin, wobei die Gesamtwerte auch stark von Landesgröße und Bevölkerungszahl abhängen. Insgesamt zeigen die Daten eine extrem konzentrierte globale Landschaft, in der eine Handvoll Länder den Großteil des Stroms erzeugt, während viele kleinere Staaten nur winzige Mengen produzieren. Damit ist die absolute Stromerzeugung zwar nützlich für Größenvergleiche, sagt für sich genommen aber weniger über Effizienz oder Zugang aus.